in Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis (KJug) Heft 2/2026
So wie der wichtige Austausch unter Peers seit den 2000er Jahren immer weiter ins Netz gewandert ist, kommen junge Menschen mehr denn je dort mit sexuellen Dingen in Kontakt, nutzen diese zur Information und Orientierung, zur Anbahnung und Pflege ihrer ersten sexuellen Beziehungen. Neben den Angeboten zur sexuellen Bildung, den verfrühten Zugängen zu Pornografie und einvernehmlichem Sexting spielen dabei auch sexuelle Gewalterfahrungen eine nicht unerhebliche Rolle. Während das Cybergrooming schon länger im Fokus des Kinder- und Jugendschutzes steht, geht es immer häufiger auch um sexualisierte Peergewalt – mit neuen Herausforderungen für den präventiven Schutz.
In: Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis (KJug) 2/2026, S. 47-50
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